21.02.2020

Hilchenbacher Grüne gehen eigenen Weg zur Beantwortung der Bürgermeister*innen-Frage

Pressemitteilung

Das Sprecherteam der Hilchenbacher Grünen, Annette Czarski-Nüs und Dr. Peter Neuhaus, erklären zur Entscheidung, einen eigenen Weg zur Beantwortung der Bürgermeisterfrage zu gehen:

"Mit Bedauern sagen wir hiermit das mit CDU, UWG und FDP vereinbarte Sondierungs-gespräch ab. Die für ein derartiges Gespräch im Vorfeld vereinbarte Vertraulichkeit wurde aus den Reihen des Blümel-Bündnisses nicht gewahrt. Daher haben wir uns entschlossen, nun einen eigenen Weg zur Beantwortung der zentralen Frage der nächsten Kommunalwahl zu gehen: Wer wird die Geschicke unserer liebenswerten Stadt ab Herbst 2020 lenken?

Zu dem nicht beachteten Vertraulichkeitsgebot treten aus Grüner Sicht in jüngster Zeit weitere Gründe hinzu, die einen gemeinsamen Weg mit dem Blümel-Bündnis versperren: "Es ist kein guter Stil, in einer Zeit, in der es darum geht, sich eventuell gemeinsam auf den Weg zu machen, gegen politische Initiativen eines möglichen Weggefährten zu schießen, wie es aus den Reihen der Hilchenbacher FDP im Falle der grünen Initiative zur Reaktivierung des ehemaligen Hammerwerks Vorländer geschehen ist. Ebenfalls aus der FDP, in diesem Fall ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Jungbluth, stammt der Vorschlag, den Betrieb der Hilchenbacher Badeanstalt dem TUS zu entziehen und der Lennetherme zu übertragen. Mit solchen Vorschlägen wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden", stellen Czarski-Nüs und Neuhaus klar.

"Wir betonen: Unsere Absage hat nichts mit der Person Edelgard Blümel zu tun. Sollte sie am Ende des Tages gewinnen, werden wir selbstverständlich konstruktiv mit ihr zusammenarbeiten. Nur ist sie eben nicht unsere Kandidatin - das war ihren Unterstützern CDU, UWG und FDP im Vorfeld ja selbst auch immer besonders wichtig."

Die Summe der Bedenken habe nun, so die Grünen, dazu geführt, eine Unterstützung der Gemeinschaftskandidatin von CDU, UWG und FDP nicht weiter in Erwägung zu ziehen: "Wir werden unseren eigenen Weg gehen. Dazu laden wir unsererseits selbstverständlich alle Demokratinnen und Demokraten ein. Ob sie politisch organisiert sind oder nicht, spielt dabei nicht die entscheidende Rolle. Wichtig ist nur dies: Die oder der Beste ist für unsere schöne Stadt gerade gut genug!"

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